|
Montiert habe ich das Gerät auf einer provisorischen Halteplatte zusammen mit dem Leitfernrohr. Die Konstruktion überzeugt noch nicht ganz. Mir scheint, dass in Vollbestückung (STV und EOS Kamera) eine Unwucht entsteht, was die Nachführung ungenau werden lässt.
Die Eckdaten: Öffnung 75mm, Brennweite 500mm (f6.4) mit eingebauter Bildfeldebnungsline. Die Taukappe ist schiebbar, sodass das Gerät sehr kompakt wirkt.
Das Pentax ist für den fotografischen Einsatz gedacht. So kommt man mit einem Standard 2" Prisma für visuelle Anwendung knapp nicht in den Fokus, leider. Mit einer 2" Verlängerungshülse ist der Fokus möglich, halt mit einem etwas unbequemen Geradeeinblick.Hier das Gerät mit Taukappenheizung Marke Eigenbau .


NGC 6960, 4x10 min ISO 800 (EOS 350 D mod.)
M66 (Leo Triplett) , 6x5 min ISO 800 (EOS 350 D mod.)
NGC 7000, 7x4 min. bei ISO 800 (EOS 350 D mod.)

...wie war das mit der OAZ-Klemmung..

Die ersten Testaufnahmen von Anfang Mai 2008 sind vielversprechend.
Mittlerweile hat sich einiges geändert, sodass nun auch das Pentax 75 seinen "artegerechten" Platz gefunden hat.

Das Pentax soll nun auch als Leitfernrohr fungieren. Dazu dient die CCD Kamera Typ SBIG 4000 in der Color Variante. Die Kamera hat einen integrierten Nachführchip und natürlich einen Bildchip, sodass als "Nebeneffekt" auch Astrobilder aufgenommen werden können.
Der erste Test war ende Juli 2010. Dabei ging es darum zu prüfen, wie die Korrekturen ausgeführt werden und in welcher Grösse die durchschnittliche Abweichung in Pixel ist. Die Abweichung von +- 0,6 pixel ist absolut OK.
Beim Test hat es noch für ein paar Aufnahmen gereicht.

Lagunen-Nebel und Trifid-Nebel. Belichtung 4x5 Minuten
Omega Nebel. Belichtung 3x10 Minuten
|